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MR-Mammographie

Einsatzgebiet:

Die MR-Mammographie ist eine hochqualitative Zusatzuntersuchung zur Unterscheidung von gutartigen und bösartigen Brusttumoren. Sie ist die sicherste Methode zum Nachweis sehr kleiner Brusttumoren, welche Brustkrebs ab einer Größe von 4-5 mm, auch in dichtem Drüsengewebe erkennen lässt.
Die Methode ist auch besonders geeignet zur Beurteilung der Integrität von Brustimplantaten.

Untersuchungsablauf:

Zu Beginn der Untersuchung erhalten Sie ein Kontrastmittel intravenös verabreicht. Das Mittel ist in der Regel gut verträglich und dient der besseren Darstellung von Tumoren. Während der Untersuchung liegen Sie auf dem Bauch auf einer Liege, die Brüste sind in einer speziellen Vertiefung gelagert. Anders als bei einer Röntgenmammographie müssen die Brüste nicht komprimiert werden, der für manche Frauen unangenehme Druck entfällt. BHs müssen während der Untersuchung abgelegt werden.

Untersuchungsdauer:

Die Untersuchung ist in weniger als 15 Minuten durchführbar, wobei die Patientin keiner Röntgenstrahlung ausgesetzt ist.

Vorbereitung:
Für eine MR-Mammographie ist keine Vorbereitung notwendig.
Der beste Zeitpunkt zur Durchführung der MR-Mammographie ist wenige Tage nach der letzten Regel bis etwa Zyklusmitte. Bitte bringen Sie alte Bilder und Befunde mit, wenn diese nicht bereits in unserem System gespeichert sind.
Vor der Untersuchung werden Sie über die Vorgehensweise informiert und wir ersuchen Sie unseren Aufklärungsbogen auszufüllen..