Früherkennung von Lungenkrebs

Zahlen und Fakten
Der bösartige Lungentumor (Bronchialkarzinom) ist in Österreich die häufigste Krebserkrankung beim Mann. Es erkranken etwa 3-mal so viele Männer wie Frauen und dies meistens zwischen dem 55. und 70. Lebensjahr. Rund 5 % der Betroffenen sind unter 40 Jahre alt.

Symptome
Leider gibt es kein sicheres Frühzeichen für den Lungenkrebs. Husten, Schweratmigkeit und Brustschmerz können, müssen aber nicht auftreten. Sie sind außerdem keinesfalls typisch für eine Tumorerkrankung. Rapider Gewichtsverlust, blutiger Auswurf sowie Atembeschwerden oder Fieber können hingegen bereits auf ein fortgeschrittenes Tumorstadium hinweisen.

Ursachen
In etwa 90 % aller Fälle ist Rauchen für die Entstehung eines Bronchialkarzinoms verantwortlich, aber auch Passivraucher haben ein erhöhtes Risiko.
Andere Risikofaktoren betreffen Lungennarben, Kontakt mit bestimmten Arbeitsstoffen (Asbest), sowie familiäre Risikokonstellationen.

Was können Sie tun um sich zu schützen?
Die größten Heilungschancen haben Menschen, die sich ohne Beschwerden zu verspüren, durchchecken lassen. Im Rahmen der Prävention ist besonders die Frühdiagnose von sogenannten Plattenepithelkarzinomen sinnvoll, da sie im Frühstadium ohne Lymphknotenbefall und ohne Tochtergeschwülste eine günstige Prognose haben.

Zusätzlich können Sie selbst etwas tun um das Risiko zu vermindern – Hören Sie auf zu Rauchen!
Mit steigendem Zigarettenkonsum nimmt das Lungenkrebsrisiko zu. Von einem 8-fachen Risiko bei täglichen Konsum von 1-14 Zigaretten auf das 25-fache Risiko, bei mehr als 25 Zigaretten pro Tag.

Welche Untersuchungsmethoden gibt es?
Zu den erfolgversprechendsten Methoden im Nachweis des Lungenkarzinoms gehört die hochauflösende Computertomographie. Damit können Krebsherde ab etwa 3 mm Größe entdeckt werden.

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